Blog #3: Die VapoBox und das VapoPulver entstehen

Wenn sich nahezu alle Gedanken nur noch um die gleichen Themen drehen, wenn man damit abends einschläft und morgens aufwacht und wenn man merkt, das man alle mit den eigenen Ideen nervt und verrückt macht, dann ist Herzblut erwacht.

Unsere VapoBox hat einen Korpus aus Bambusholz - ein schnell nachwachsender und gut für den Aussenbereich geeigneter Rohstoff, der zudem auch super schön aussieht. In den Korpus wird ein Deckel aus einer hoch-hitzebeständigen Faserplatte eingelegt, die wir speziell nach unseren Vorgaben fertigen lassen. Die ersten Prototypen sind bei uns im Hobbykeller entstanden, wir haben uns viele Gedanken gemacht, wie Formen und Design praktikabel umgesetzt werden können.Hier hat unser Familienzusammenhalt sich wieder aufgezeigt, denn Oli (Leslies Papa und mein wundervoller Ehemann) hat mit uns solange geschraubt, gefeilt, geschliffen und gefräst, bis wir stolz unseren ersten Prototypen in der Hand gehalten haben.

Die ursprüngliche Idee für unser VapoPulver war, ein fertiges Pulver auf Basis von Bio-Kaffee anzubieten, welches mit Kräutern und Gewürzen zur Verbesserung des Duftes versetzt werden sollte. Wir haben hierfür viele Versuchsstrecken aufgebaut, bis wir die richtigen Kompositionen ausgetüftelt haben. Das Pulver sollte seine guten Glimm-Eigenschaften nicht verlieren, die zugemischten Kräuter und Gewürze sollten den beißenden Geruch des glimmenden Kaffeepulvers abfangen und das Preis-Leistungs-Verhältnis musste sowohl in den Herstellungskosten als auch im Verkaufspreis passen. Wir haben unzählige Anfragen an Kaffeeröstereien und Großhändler gestellt - kaum jemand hat darauf reagiert und uns Beachtung geschenkt. Zeitgleich wurden Gewürzgroßhändler auf Preis und Qualität verglichen, denn nicht jeder, der "natürliche Kräuter" anbietet, verkauft rückstandsfreie Ware und schon gar keine geprüfte Bio-Qualität.
Wir lernten jeden Tag dazu.


Wer ein Produkt auf dem Markt anbieten möchte, muss sich auch auf mit der Verpackung, Etikettierung und Präsentation beschäftigen, vergleicht auch hier alle Möglichkeiten und Preise und muß dann irgendwann eine finale Entscheidung unter den vielen Auswahlmöglichkeiten treffen.

Mit Hilfe unserer Freundin Eugenia (https://www.typogenia.de), die uns mit unserer Idee seit den ersten Momenten unterstützt, wurden Designs und Labels für unsere VapoPulver-Beutel kreiert, bestellt und in Auftrag gegeben.

Wie sich herausstellte, waren die vielen Stunden und Kosten, die wir in die Entwicklung des VapoPulvers investiert hatten, nahezu "für die Katz", denn es ist gesetzlich nicht erlaubt, das VapoPulver in dieser Form auf dem Markt anzubieten.
(Hierüber berichten wir in einem späteren Blog ausführlich)

Wie wir die nächsten Schritte gegangen sind und warum wir so fest an unsere Idee glauben, könnt ihr in den nächsten Blog's lesen.

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